Fake News und passende Gegenmaßnahmen

Fake News sind nicht nur für Politiker im Wahlkampf ein echtes Problem, sondern können jederzeit auch Unternehmen, Webseitenbetreiber und Privatpersonen treffen. Dabei entstehen Falschmeldungen, die meist im Internet - und dort in sozialen Netzwerken - verbreitet werden, aus den verschiedensten Gründen. Hilfe bieten strukturierte Gegenmaßnahmen.

Was sind eigentlich Fake News?

Fake News sind Meldungen, Nachrichten und teils Behauptungen, die einen Vorfall, eine Begebenheit, Zusammenhänge zwischen Dingen oder anderweitige „Fakten“ aufzeigen, welche jedoch frei erfunden sind. Manchmal völlig aus der Luft gegriffen, manchmal auf tatsächlichen Ereignissen aufbauend, bedienen sich Fake News der Leichtgläubigkeit ihrer Zielgruppe. Die Ersteller der Fake News können dabei im Rahmen einer Agenda handeln oder schlicht auf der Suche nach Aufmerksamkeit sein. Eine Kombination aus beidem ist ebenfalls nicht selten.

Falschmeldungen als politische Propaganda

Nicht nur im 2016 ausgefochtenen US-Wahlkampf, der für den jetzigen Präsidenten Donald Trump erfolgreich ausging, waren die Schlagworte „Fake News“ fast täglich in den Medien. Schon davor und nun in 2017 gibt es auch hier in Deutschland sowie überall sonst in der Welt ein hohes Aufkommen an falschen Nachrichten. Im großen wie auch im kleinen Maß.

Auch und vor allem die Flüchtlingsdebatte brachte hierzulande vor allem über Facebook immer neue, frei erfundene Geschichten zu mutmaßlich kriminellen Einwanderern und / oder deren finanzieller Lage. Dabei ist es sowohl bei diesem Beispiel als auch bei Trump und Co. zu beobachten, dass die Gegenargumentation vehement abgeblockt wird. Etwa werden seriös berichtende Medien als „Lügenpresse“ bezeichnet.

Fake News können auch Unternehmen und Webseiten treffen

Eine Falschmeldung über ein Unternehmen oder eine Marke, über einen Blog, ein Produkt oder was man sonst noch in der öffentlichen Wahrnehmung verzerren könnte – und schon sieht man sich einem weiteren unschönen Schlagwort entgegen: dem Shitstorm. Der Ruf kann durch eine falsche Meldung, sogar nur durch eine falsche Behauptung in einem Kommentar auf Facebook oder YouTube sowie durch eine Falschmeldung über Twitter bröckeln. Nicht selten sind es unzufriedene und im Frust übertreibende Kunden, seltener die Konkurrenz, die gezielt Angriffe vornimmt. Jedoch muss auch hier eine Gegenstrategie für den Ernstfall vorhanden sein, um Fake News beikommen zu können.

Strategien gegen falsche Behauptungen im Web

Sind es politische Angelegenheiten, so sind Beraterstab und die Zusammenarbeit mit der Presse respektive im Ernstfall die eigene Gegenberichterstattung Mittel gegen Fake News. Werden Personen oder Personengruppen durch Fake News angegriffen, dann können diese selbst sowie deren Interessenvertreter dagegen vorgehen. Das Problem dabei: oft hat sich eine Nachricht gewordene Meinung und Falschaussage schnell in den Köpfen der Leser verankert.

Die Folge kann sein, dass die Arbeit zur Darstellung der Wahrheit als Lüge abgetan wird; oder schlimmstenfalls gar keine Beachtung findet. Ein schnelles und strukturiertes Handeln ist daher die beste Verteidigung. Politisches und kriminalistisches Vorgehen wird zudem durch Spezialeinheiten gegen Cyberattacken sowie ähnliche Maßnahmen gezeigt.

Google Search und Google News mit Faktencheck

Die am meisten genutzte Suchmaschine im Internet, Google, ist in Deutschland und der ganzen Welt eine der wichtigsten Anlaufstellen für Informationen, Recherche und Nachrichten. Gerade letzteres könnte Google zum Verhängnis werden, wenn Fake News immer mehr Einzug in augenscheinliche Nachrichtenseiten, Blogs und soziale Medien halten. Um dem entgegenzuwirken, hat Google schon 2016 den sogenannten „Fact Check“ eingeführt. Publisher können sich damit von Organisationen und sogenannten Autoritäten die Seriosität ihrer Inhalte bestätigen lassen. Kein schnelles oder allumfassendes Verfahren, aber sicher ein Schritt in die richtige Richtung.

Optimierung der Online-Reputation für Unternehmen, Marken und Personen

Fake News und ähnliche Angriffe im Web sind damit noch längst nicht in Gänze bekämpft. Gerade in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter sowie im Rahmen der gesamten Kommunikation eines Unternehmens oder einer Marke nach außen ist die Abwehr von Fake News wichtig. Das Online Reputation Management (ORM) als Dienstleistung stellt dabei nicht nur die aktive Formung, sondern auch die Überwachung des Rufs genannter Instanzen dar. Schädigende Meldungen werden entsprechend widerlegt und eventuell dadurch Beeinflusste mit Richtigstellungen zurück zu den Fakten geführt – und damit zurück zu Marke und Produkt sowie zu deren objektiven Vorteilen.

ORM als zielführende Dienstleistung in drei Schritten

Aus Expertensicht ist eines ganz klar: Online Reputation Management ist nichts, was man von heute auf morgen installieren kann. Hier steht die Zusammenarbeit von Agentur und Auftraggeber im Vordergrund. Dabei kommen vor allem drei wichtige Schritte zum Einsatz: Management, Optimierung und Monitoring. Es werden also Maßnahmen geplant und durchgeführt; anschließend werden diese u. a. im Hinblick auf PR und SEO verbessert; und schließlich erfolgt eine Überwachung zur Sicherung des stetig wachsenden guten Rufs.

Das gelungene Online Reputation Management zeigt sich am Ende an vielen Stellen: positive Interaktion mit Nutzern und Kunden, ein sich verbessernder bzw. gut bleibender Ruf und höhere Absätze. Nicht zuletzt ist die Pflege des Online-Rufs das beste Mittel, um Fake News gar nicht erst aufkommen zu lassen.