Wie sie Ihre Online-Reputation retten auch wenn Google-Einträge sich nicht löschen lassen

Für den Erfolg eines Unternehmens kommt es entscheidend darauf an, wie es im Internet bewertet wird. Der gute Ruf eines Unternehmens ist in der heutigen Zeit von enormer Bedeutung. Ein professionelles Online Reputation Management sollte daher bei jedem Unternehmen auf der Agenda stehen. Insbesondere fragen sich viele Unternehmen noch immer, wie sie ihre Online-Reputation retten können, wenn sich negative Einträge in Suchmaschinen wie Google häufen.

Schlechte Online-Reputation – was nun?

Dass ein Unternehmen eine schlechte Online-Reputation hat, kann durch unterschiedliche Faktoren bedingt sein. Eventuell hat sich bisher einfach nie jemand um das Online Reputation Management (ORM) gekümmert. Oder man wusste zwar um die Bedeutung eines Online Reputation Managements, hat aber die Maßnahmen und die Pflege vernachlässigt. Spätestens wenn dann festgestellt wird, dass das eigene Image in Gefahr ist, sollte dann aber eine richtige Strategie für das Reputationsmanagement entwickelt werden. Wir haben hier die ersten Schritte aufgelistet, die in einem solchen Fall beachtet werden sollten.

Schnell-Übersicht
  1. Kontrolle und Analyse
  2. Google-Suchmaschinen-Eintrag löschen lassen
  3. Den Webmaster kontaktieren
  4. Aktive Gegenmaßnahmen ergreifen

1. Kontrolle und Analyse

Im Rahmen einer jeden Reputationsstrategie werden die Suchmaschineneinträge und ihre Rankings auf die für das jeweilige Unternehmen wichtigen Suchbegriffe überprüft. Wird nun ein negativer Eintrag gefunden, muss strategisch vorgegangen werden. Zunächst wird analysiert: Wie relevant ist die Quelle? Ist die Kritik berechtigt oder unberechtigt? Auf welcher Position wird der Eintrag gelistet und wie relevant ist die betroffene Suchanfrage? Stellt man nun nach der Analyse fest, dass der Eintrag eine negative Wirkung auf das Image hat, gibt es mehrere Möglichkeiten für das weitere Vorgehen.

2. Google-Suchmaschinen-Eintrag löschen lassen

Es ist leider nur selten eine Option bei Google einen Antrag auf Löschung des Eintrags zu stellen. Der Prozess ist relativ mühselig und in den meisten Fällen auch nicht erfolgreich. Letzten Endes entscheidet nämlich Google, ob ein Treffer gelöscht wird oder nicht. Außerdem ist es auch nach einer Löschung des Eintrags noch möglich, dass dieser an anderer Stelle, beispielsweise auf sozialen Netzwerken, weiter auffindbar bleibt.

3. Den Webmaster kontaktieren

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich, den Webmaster direkt zu kontaktieren und ihn zu beten, den Eintrag zu entfernen oder gegebenenfalls anzupassen. In jedem Fall sollte hier immer ein freundlicher Ton angeschlagen werden. Auch Drohungen mit rechtlichen Schritten können sehr schnell kontraproduktiv werden. Am besten ist es, wenn der negative Inhalt mit stichhaltigen Nachweisen widerlegt werden kann. Oftmals ist es auch hilfreicher, eine Agentur als externen Mediator einzusetzen, da dann keine persönliche Befangenheit vorliegt.

4. Aktive Gegenmaßnahmen ergreifen

Die wohl beste Variante, die sowohl reaktiv als auch präventiv wirkt, ist das Ergreifen von aktiven Gegenmaßnahmen. Durch eine professionelle Suchmaschinenoptimierung und gezieltes Content Marketing können bestehende negative Einträge verdrängt und neuen vorgebeugt werden. Damit sich die gewünschten Erfolge einstellen, bedarf es einer guten Strategie und konstanter Aufbauarbeit. Die eigene Website muss optimiert und regelmäßig mit relevantem und substanziellem Inhalt gefüllt werden. Auf diese Weise werden positive Einträge in Suchmaschinen geschaffen, die letztlich die negativen Treffer verdrängen können. Oftmals fehlt jedoch das Know-How für solche Maßnahmen im eigenen Unternehmen. Deshalb ist es an dieser Stelle empfehlenswert, ein professionelles Unternehmen mit dem Online Reputation Management zu beauftragen.