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Unliebsame Ergebnisse bei Google löschen lassen?

Wenn die Online-Reputation durch die Auswirkungen externer Stimmen bedroht ist, besteht zunächst der Wunsch die Einträge komplett aus dem Internet zu entfernen. Dieses Unterfangen ist nicht immer ohne Weiteres realisierbar. Falls Sie eine Löschung unerwünschter Inhalte anstreben, zeigen wir Ihnen in den folgenden Punkten die Möglichkeiten für dieses Vorhaben.

Anfrage Webseitenbetreiber

Wenn Sie bei Google ein zu Ihrer Person oder Unternehmen relevantes Keyword eingeben und entsprechende Top-Suchergebnisse auf Ihre Webseite leiten, ist dies in der Regel eine gute Sache. Wenn dort jedoch ein Artikel mit negativen Stimmen auftaucht, bedroht dies Ihre Online-Reputation. Der erste Gedanke ist oft, den Webseitenbetreiber zu kontaktieren, um die Inhalte entfernen zu lassen.

Dabei gilt es prinzipiell im Vorfeld zu überprüfen, ob die über Sie verbreiteten Informationen bereits eine Rufschädigung darstellen und Sie prinzipiell rechtlichen Anspruch auf die Entfernung haben. Kontaktieren Sie beispielsweise einen Blog mit dem Anliegen der Löschung eines Artikels oder Kommentars und drohen mit rechtlichen Konsequenzen, kann die Situation nach hinten losgehen. Sofern Sie keine konkreten Verweise von Paragraphen oder ein anwaltlisches Schriftstück vorlegen können, bestärkt eine solche Androhung oftmals den Ersteller des Inhaltes, diesen online veröffentlicht zu lassen.

Im Optimalfall stoßen Sie mit einer Kontaktaufnahme auf Verständnis – unsere Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass neben der Ausgangssituation eine angemessene Form der Kommunikation die Chancen einer Entfernung erhöhen kann. Der Weg über den Webseitenbetreiber stellt die sauberste Lösung dar, ist jedoch nur in wenigen Fällen realisierbar. Im Rahmen des Reputationsmanagements geben wir Ihnen jedoch eine unverbindliche Einschätzung, ob für dieses Vorhaben die Chance auf Erfolg besteht.

Je nach Ansprechpartner und Inhalt, kann die Anfrage auf eine Entfernung einen gegenteiligen Effekt hervorrufen. Eventuell fühlt sich der Webseitenbetreiber darin bestärkt, seinen Artikel oder etwaige Informationen online zu verbreiten. Wir prüfen daher individuell, ob eine solche Anfrage sinnvoll erscheint und starten eine Anfrage für Sie. Vermeiden Sie möglichst selbständig im Vorfeld bereits in Kontakt mit dem jeweiligen Betreiber zu treten.

Google Löschantrag stellen

Über 95% der Deutschen nutzen für die Recherche im Internet Google als Suchmaschine. Entsprechend relevant sind die auffindbaren Inhalte in den Suchergebnissen. Neben der Entfernung negativer Inhalte durch den Webseitenbetreiber, lohnt es sich eine Löschung des Eintrags durch Google zu beantragen.

Wie stellt man einen Löschantrag an Google?

Seit dem Mai 2014 gibt es das “Recht auf Vergessenwerden”. Durch den Beschluss des Europäischen Gerichtshofs ist es seither möglich, Links zu bestimmten Inhalten entfernen zu lassen, die sich auf die eigene Person beziehen.

Dafür müssen jedoch gewisse Kriterien erfüllt sein, wie beispielsweise in Bezug auf das Alter der Seite. Viele Inhalte, die nach Eingabe gewisser Suchbegriffe auf Google nach wie vor in den Top 10 der Suchergebnisse auftauchen, haben aufgrund veralteter Informationen kein Bezug mehr zu Person und Unternehmen. Dennoch können diese Inhalte der Online-Reputation einen erheblichen Schaden zuführen.

Mit einem speziell an Google gerichteten Löschantrag kann man sich das “Recht auf Vergessenwerden” zu nutze machen. Der Antrag wird direkt an Google in den USA übermittelt, wo dieser geprüft werden muss und anschließend eine entsprechende Antwort erfolgen sollte. Geschieht dies nicht, sollte ein Anwalt hinzugezogen werden. Sofern alles formal korrekt erfolgt, befindet sich Google im Verzug und hat bei einem schuldhaften Verstoß die Gerichtskosten zu tragen. Damit Sie sicher gehen können, dass der Antrag auch korrekt gestellt wird, helfen wir Ihnen gerne. Fordern Sie dazu einfach unseren Antrag auf Löschung an.

Erfolgsaussichten des Löschantrags

Je nach Inhalt, Alter und Bezug schwanken die Erfolgsaussichten eines Löschantrags. In vielen Fällen erhält Google Anfragen zu Inhalten, welche keine schwerwiegenden Reputationsschäden hervorrufen. Dementsprechend standardisiert sind die Antwortnachrichten Seitens Google.

Oftmals wird zunächst darauf hingewiesen, dass von einer Maßnahmenergreifung zunächst abgesehen wird und eine Entfernung der Inhalte mit dem Webseitenbetreiber abgewickelt werden soll. Wir prüfen prinzipiell im Vorfeld, ob diese Vorhaben parallel zueinander laufen sollten und wie hoch die Aussichten auf Erfolg in den jeweiligen Unterfangen sind.

Doch selbst wenn Google den Löschantrag zunächst nicht genehmigt, bedeutet dies nicht, dass Ihr Ruf im Internet davon beeinträchtigt bleiben muss. Kontaktieren Sie uns und wir prüfen die Möglichkeiten, unerwünschte sowie negative Inhalte zu entfernen.

Wie lange dauert es, Sucheinträge bei Google zu löschen?

Das richtet sich stark nach dem Inhalt und Alter der Einträge. Je nachdem, ob ein Rechtsverstoß vorliegt, ein Anwalt involviert werden muss und wie schnell Google den spezifischen Antrag bearbeitet, ist dafür jedoch eine Zeit von bis zu einem halben Jahr möglich. In anderen Fällen findet eine Löschung innerhalb weniger Wochen statt.

Bei der Kontaktaufnahme mit dem Webseitenbetreiber handhabt sich die Situation ähnlich individuell. Bei gerichtlichen Lösungsansätzen sind jedoch stets lange Wartezeiten bis zur Urteilsverkündung einzukalkulieren.

Was passiert, wenn der Löschantrag genehmigt wurde?

Wenn Google dem Löschantrag nachgeht, werden die Inhalte umgehend entfernt, sobald die Benachrichtigung dazu erfolgt ist. Im Rahmen unserer Antragsstellung informieren wir Sie umgehend, sobald Ihr negativer Sucheintrag erfolgreich entfernt wurde.